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KONKURRENZ - Was unterscheidet NATwood von
anderen Verfahren?
Thermisch vergütetes Holz
(Thermowood, Stellac Wood, le Bois Rétifié, Plato)
Holz wird unter Sauerstoffausschluss 24 - 48 Stunden einer Temperatur
von 180 - 230°C ausge-
setzt. Das thermisch vergütete Holz zeigt ein geringeres Quell-
und Schwindverhalten und der
Angriff von Mikroorganismen wird behindert. Die Farbe wird deutlich
in Richtung dunkelbraun bis
schwarz verändert. Die Nachteile liegen im Brandgeruch, verminderte
mechanische Eigenschaf-
ten, vor allem geringere Oberflächenhärte und eventuell
in der starken Verfärbung.
Polymerholz
Holz wird mit Kunststoffmonomeren getränkt. Anschließend
werden diese durch Wärme oder ioni-
sierende Strahlen zu Makromolekülen ausgehärtet. Das Polymerholz
zeigt kaum noch ein Quell-
und Schwindverhalten. Der Angriff von Mikroorganismen wird nahezu
verhindert. Die mechanisch-
en Eigenschaften, vor allem die Oberflächenhärte wird
stark erhöht. Polymerholz ist mehr Kunst-
stoff als Holz. Monomere können permanent abgegeben werden.
Druckimprägniertes Holz
(CCA-Verfahren)
Holz wird unter Druck mit einer wässrigen Lösung von verschiedenen
Salzen (Kupfer- Chrom- und
Arsensalze) und anderen spezifisch wirksamen Substanzen imprägniert.
Der Hintergrund dieser
Holzvergütung ist nur in der Verbesserung der Verrottungsresistenz
zu suchen. Die Druckimpräg-
nierung verbessert nicht die mechanischen Eigenschaften von Holz.
Obwohl dieses Verfahren im-
mer wieder mit der Natwood-Technologie verglichen wird, sind die
beiden Verfahren wie auch die
Zielsetzungen unterschiedlich. Gemeinsam ist den Produkten eine
wesentlich verbesserte Resis-
tenz gegenüber Mikroorganismen und eine ähnliche Herstellungstechnologie.
Dieses Verfahren kommt auf Grund seiner bedenklichen Substanzen
immer mehr in Verruf.
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